Freitag, 12. Februar 2016

Twenty One Pilots - BlurryfaceTour 2016


Hallo Ihr Lieben, 
gestern erlebte ich die vermutlich beste Nacht in meinem bisherigen Leben. Zusammen mit ein paar Freunden war ich auf dem Twenty One Pilots - Konzert in der Tonhalle in München. Das Konzert sollte zwar erst um 20 Uhr beginnen, wir standen aber schon ab 17 Uhr vor der Halle. Trotzdem wartete vor uns bereits eine riesige Menschenmenge. (Ich habe mich kurz mit einem Mädchen unterhalten, das schon um 12 Uhr mittags da war). Ich hatte bereits alle Hoffnungen aufgegeben, überhaupt irgendwas zu sehen, da ich mit meinen 1,50m nun wirklich nicht groß bin und von weiter hinten vermutlich gar nichs sehen würde. Allerdings hatte ich ein einziges Mal in meinem Leben Glück. Denn es gab eine Art Durchsage, dass alle, die ein selbst ausgedrucktes Ticket haben, nach vorne kommen sollen, um es scannen zu lassen. Und dank meinem Vater hatte ich ein solches Ticket. 
Also habe ich mich nach vorne durchgedrückt, die Menschen haben mir so gut es eben ging Platz gemacht, um mich durchzulassen. Als mein Ticket gescannt war, bin ich nicht zu meinen Freunden zurückgegangen (was ich vermutlich nicht einmal geschafft hätte), sondern bin vorne stehen geblieben und war eine der ersten, die die Halle betreten durften. 

Ich stand direkt vor der Bühne, zwar nicht direkt an diesem Gitter, aber trotzdem so, dass ich alles aus nächster Nähe sehen konnte. Meine Freunde wurden erst viel später eingelassen, deswegen war es unmöglich für sie, zu mir durchzukommen. 
Ich stand ganze zwei Stunden alleine in der Menschenmenge. Die Zeit wurde durch den DJ, der so eine Art "Vorband" (oder eher "VorDJ") war eher in die Länge gezogen, als verkürzt. Um 21 Uhr war es dann aber endlich soweit. Die Lichter gingen aus, rote Scheinwerfer sprangen an und das Mikrofon, das an der Decke baumelte, wurde nach unten gelassen. Die ersten paar Takte von "Heavydirtysoul" erklangen. In dem ganzen Nebel betraten schließlich Tyler Joseph und Josh Dun die Bühne. Ich rastete zusammen mit allen Mädchen um mich herum aus und rief die Namen der beiden. Von meiner Position aus konnte ich alles problemlos sehen.





Anfangs trugen beide noch ihre Skelett-Shirts, aber spätestens nach dem zweiten Song trug Tyler nur noch ein Top und Josh gar kein Shirt mehr. Sie scheuten keinen Kontakt zu den Fans. Während dem Lied "Holding on to you" ließ sich Tyler von der Menge tragen und auch das Schlagzeug wurde ein paar Mal von der Menge getragen. Beide kamen genauso rüber, wie ich sie aus den vielen Videos kannte.



Tyler kam immer wieder näher an uns heran, was viele (inklusive mir) zum Kreischen brachte. Außerdem gab es viele zusätzliche "Aktionen" wie einen Salto von Josh, eine Klettereinlage von Tyler oder den Song "Lane Boy", als alle in die Knie gehen und gemeinsam wieder aufspringen sollten. Das war mein persönlicher Lieblingsmoment, da es im Musikvideo ziemlich ähnlich zugeht. Auch "Holding on to you", "Guns for Hands" und der kleine Teil von "Ode to Sleep", den sie gespielt haben, gefielen mir mit am besten, da diese drei mit  zu meinen persönlichen Lieblingsliedern zählen. Besonders toll fand ich aber auch das Medley, das aus Bruchstücken mehrerer Lieder bestand.



 Nach einer Zugabe geschah allerdings, was geschehen musste, die Show war vorbei. Tyler und Josh bedankten sich und verprachen wiederzukommen, da Deutschland eines ihrer liebsten Länder ist.
Dieser Abend war in jeder Hinsicht perfekt, ich bin immer noch dabei, das alles zu verarbeiten, da ich niemals damit gerechnet hätte, Tyler und Josh so nahe zu sein. 

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag!
Liebe Grüße,
Janina